Was bieten wir unseren Mitgliedern an?

Starker öffentlicher Verkehr entsteht nicht von selbst. Er braucht Menschen, die sich einbringen, vernetzen und ihre Stimme bündeln.

Als Mitglied engagierst du dich für einen leistungsfähigen, nachhaltigen und zukunftsorientierten ÖV und profitierst gleichzeitig von einem Umfeld, das Wissen teilt und Austausch fördert. Mitgliedschaft heisst: Austausch mit Menschen aus ÖV, Politik, Planung, Kommunikation, gleiche Werte, unterschiedliche Rollen: keine Parteipolitik, aber klare Positionen.

Was wir bieten:

– Sichtbare Kampagnen, die den öffentlichen Verkehr im politischen und gesellschaftlichen Diskurs verankern

– Studientage, Fachanlässe und Exkursionen, die Einblicke geben, Debatten ermöglichen und neue Perspektiven eröffnen

– Vernetzung innerhalb der Branche: von Studierenden und Berufseinsteiger:innen bis zu erfahrenen Fachpersonen aus Planung, Betrieb, Politik und Kommunikation

– Einen Raum, in dem junge Stimmen gehört werden, Ideen wachsen können und Engagement ernst genommen wird

– Die Möglichkeit, mitzugestalten, mitzudenken und Verantwortung zu übernehmen – je nach Interesse und Zeit

Ob du neu in der Branche bist, studierst oder bereits Erfahrung mitbringst: Der öffentliche Verkehr braucht vielfältige Perspektiven und engagierte Stimmen.

Werden Sie Mitglied bei der IGöV Zürich

Zur IGöV Zürich gehören ca. 200 Ein­zel­mit­glie­der, Fir­men und Ge­mein­den, die sich für den öf­fent­li­chen Ver­kehr ein­set­zen.
Diese Ge­mein­den und Städte sind be­reits Mit­glied bei der IGöV Zürich (Stand 2019)

Über die IGöV Zürich

In­ter­es­sen­ge­mein­schaft öf­fent­li­cher Ver­kehr Zürich – IGöV Zürich (bis 2018 VöV ZH)
Die IGöV Zürich ist die Zür­cher Sek­tion der IGöV Schweiz

Die För­de­rung des Ver­ständ­nis­ses für die po­li­ti­schen, recht­li­chen, tech­ni­schen und wirt­schaft­li­chen Be­ lange des öf­fent­li­chen Ver­kehrs so­wohl bei den kom­mu­na­len, kan­to­na­len und eid­genös­si­schen In­stan­zen als auch bei allen Be­völ­ke­rungs­krei­sen.

Ak­tio­nen bei ent­spre­chen­den Ab­stim­mun­gen im Kan­ton Zürich.

Die IGöV Zürich pos­tu­lierte bereits 2009 den «ver­stärk­ten Aus­bau des öf­fent­li­chen Ver­kehrs in den Ag­glo­me­ra­ti­ons­räu­men». Sie ist auch 2023 der Mei­nung, die­ser Aus­bau müsse unter Berück­sich­ti­gung der raum­pla­ne­ri­schen und ver­kehrs­po­li­ti­schen Grundsätze des Kan­tons Zürich schnel­ler rea­li­siert wer­den. Ge­mein­den, Kan­ton, Bund, Wis­sen­schaft und Wirt­schaft sind daher auf­ge­ru­fen, ge­mein­sam neue Fi­nan­zie­rungs- und Be­triebs­mo­delle zu ent­wi­ckeln, damit In­fra­struk­tur und Roll­ma­te­rial zeit­ge­recht zur Ver­fü­gung ste­hen. Der Bahnausbauschritt STEP2030/35 scheint weit weg, ist aber für Infrastrukturausbauten sehr nahe. Aber auch roll­ma­te­ri­al­sei­tig – bei der Nor­mal­spur und Schmal­spur – müssen op­ti­mals­ten Fahr­zeuge evaluiert und rechtzeitig bestellt werden.

Im erwähnten STEP2030/35 sind die Gross­pro­jek­te MehrSpur Zürich-Winterthur inklusive Bahnhof Stadelhofen eingetragen. Zudem gehört zu diesen Aus­bauten auch eine Be­trach­tung über die ganze Achse von Stett­bach bis Alts­tet­ten. Das sind entscheidende Infrastrukturen für die S-Bahn2G – die innere S-Bahn und die Express-S-Bahn. Mit U-Bahn-ähn­li­chen einstö­cki­gen Fahr­zeu­gen für die in­nere S-Bahn mit mehr Steh­plät­zen und Türen für den Gross­raum Zürich und den be­kann­ten Dop­pel­stock­fahr­zeu­gen für die Express-S-Bahn ausserhalb des städtischen Raums. Das verspricht eine Ver­kür­zung der Zug­fol­ge­zei­ten im Gross­raum Zürich. Immer wich­ti­ger wird dabei die Be­wäl­ti­gung der im­men­sen Pas­sa­gier­ströme in den stark fre­quen­tier­ten Bahn­hö­fen und somit deren Aus­bau.

Par­al­lel dazu pos­tu­liert die IGöV Zürich eine noch bes­sere Ver­knüp­fung von S-Bahn, Tram und Bus. In Zürich und Win­ter­thur ist die wei­tere Ver­net­zung der stadt­na­hen Ge­mein­den mit den Kernstäd­ten und un­ter­ein­an­der durch neue grenzü­ber­schrei­tende Trams und Busse vor­an­zu­trei­ben. Ins­be­son­dere Tra­mach­sen leis­ten auch einen wert­vol­len Bei­trag zur städ­te­bau­li­chen Auf­wer­tung ur­ba­ner Räu­me.

Um den Tram­stau, die Selbstbehinderung, im Zen­trum Zürichs zu re­du­zie­ren und die Ge­schwin­dig­keit zu er­höhen, sind u.a. die vom ETH-In­sti­tut für Ver­kehrs­pla­nung und Trans­port­sys­teme (IVT) vor­ge­stell­ten Ideen für ein Me­tro­tram im Zen­trum Zürichs wei­ter zu ent­wi­ckeln und Tangentiallinien zu planen. Durch ei­gene Fahr­spu­ren in den Bal­lungs­räu­men er­hal­ten die im Au­tostau ste­cken­den Busse wie­der sta­bi­lere Fahr­plä­ne. Diese dürfen auch nicht für den Veloverkehr geöffnet werden. Temporeduktion auf öV-Hauptachsen sind zu vermeiden. Al­ler­dings las­sen sich für einen be­hin­de­rungs­freien stras­sen­ge­bun­de­nen öV keine zu­sätz­li­chen Ka­pa­zitäten schaf­fen ohne Re­duk­tion des mo­to­ri­sier­ten In­di­vi­dual­ver­kehrs (MI­V). Schnel­lere Trams und Busse könn­en im Gross­raum Zürich-Win­ter­thur nebst ihrem Grund­auf­trag das Nor­mal­spur­netz teils ent­las­ten, wel­ches mit der S-Bahn, dem Fern­ver­kehr und Güter­ver­kehr an der Grenze der Be­last­bar­keit an­ge­langt ist. Auch heute noch un­kon­ven­tio­nelle Trans­port­mit­tel, wie z.B. Seil­bah­nen im ur­ba­nen Raum sind zu prü­fen. Zur Stei­ge­rung der Syn­er­gien sowie der Ef­fi­zi­enz ist beim wei­te­ren Aus­bau der grenzü­ber­schrei­ten­den Tram­li­nien eine Zer­split­te­rung zu ver­mei­den und die op­ti­malste Be­triebss­truk­tur zu wählen.

Die kontinentale Erreichbarkeit des Kantons Zürich mit der Bahn ist nach wie vor mangelhaft. Die Direktverbindungen mit Hochgeschwindigkeitszügen (HGV) oder die schnelle Anbindung an diese müssen verbessert werden. Damit können sie einen grossen des Teil kontinentalen Flugverkehrs zu den europäischen Metropolen ersetzen.

IGöV Schweiz

Die IGöV Zürich besteht ist eine Sektion der IGöV Schweiz, welche die gleichen Ziele auf nationaler Ebene verfolgt.

Vorstand

Die IGÖV Zürich wird von einem 8-köpfigen Vorstand geleitet, unterstützt durch zahlreiche Ver­bin­dun­gen zu Behör­den, Trans­port­un­ter­neh­men und Or­ga­ni­sa­tio­nen. Diese enge Zusammenarbeit ermöglicht es uns, die Interessen des öffentlichen Verkehrs in politische Entscheidungen einzubringen und Synergien mit anderen Kantonen zu schaffen. Gemeinsam setzen wir uns für eine bessere Mobilität und die Vernetzung aller Akteure ein.

Da­niel Som­mer
Da­niel Som­merPräsident
Kan­tons­rat, Kom­mis­sion für Ener­gie, Ver­kehr und Um­welt (KE­VU)
Stefan Angliker
Stefan AnglikerVize-Präsident
Projektleiter, BSc ZHAW in Verkehrssysteme / SVI
Dr. Bar­bara Schaff­ner
Dr. Bar­bara Schaff­nerNationalrätin
Kom­mis­sion für Ver­kehr und Fern­mel­de­we­sen NR (KVF-​NR)
Si­mone Witt­wer
Si­mone Witt­werSekretariat
Urs Hugg­ler
Urs Hugg­lerFinanzen
Dr. Matt­hias Gfel­ler
Dr. Matt­hias Gfel­lerProtokoll
De­le­gier­ter IGöV Schweiz
Dawid Rola
Dawid RolaAssistenz / PR
Roland Niesper
Roland NiesperRevisor
Peter Stirnemann
Peter StirnemannRevisor

Ver­bin­dun­gen zu Behör­den, Trans­port­un­ter­neh­men und Or­ga­ni­sa­tio­nen

ZVV
ZVVChristian Vogt
Leiter Verkehrsplanung
SBB
SBBLorenzo Cavallasca
Re­gio­nen­ma­na­ger Kanton Zürich
VBZ
VBZSimon Vergès
Projektleiter Mobilitätsentwicklung
Stadt Zürich
Stadt ZürichRu­pert Wim­mer
Ge­schäfts­be­reichs­lei­ter Ver­kehr + Stadt­raum
PostAuto AG
PostAuto AGPa­trick Zingg
Lei­ter Ver­kauf Nord
VBG
VBGMatt­hias Kel­ler
Direktor
ZSG
ZSGHelen Beckers
Lei­te­rin Ver­kauf & Marketing